STAEDTLER® FIMO® - Die Geschichte

 
FIMO Geschichte - Käthe Kruse

Der Ursprung geht zurück auf das Jahr 1939.

 

Die berühmte Puppenmacherin Käthe Kruse sucht nach einem neuen Material für ihre Puppenköpfe und experimentiert mit einem gerade neu entdeckten Stoff.

 

Nachdem sich das Material für die Serienproduktion nicht eignet, experimentiert ihre Tochter Sophie mit dem Material, arbeitet Pasten und bunte Farben ein und knetet die verschiedensten Dinge daraus.

 

So entstehen Vasen, Mosaike, Bilder, Miniaturen, Figuren und Spielsachen.

Mit dem Leitspruch „Formen ist ein Urtrieb des Menschen, das Geliebte festzuhalten und plastisch vor sich aufzubauen“ bringt Sophie Rehbinder-Kruse ihre Philosophie auf den Punkt und entwickelt 1954 einen Knetkasten.

 

Aus ihrem Spitznamen „Fifi“, Modelliermasse und den von ihr so geliebten Mosaik-Arbeiten kreiert sie den Markennamen „FIMOIK“.

 

Zum Spielwarenhandel bestehen ja die besten Kontakte und so wird „Käthe Kruses Ofenknete“ gut im Markt eingeführt.

FIMO Geschichte - Sophie Rehbinder-Kruse
FIMO Geschichte

1964 erwirbt Eberhard Faber sämtliche Rechte.

Das 1922 in Neumarkt gegründete Unternehmen gehört seit 1978 zu STAEDTLER.

 

Mit  neuem Konzept, optimierten Rezepturen und dem besser klingenden Namen „FIMO“ beginnt 1966 die erfolgreiche Vermarktung mit einem Sortiment von 15 Farben in zwei Blockgrößen und mehreren Geschenksets.

 

Die FIMO-Fibel, ein kleines Büchlein mit Anregungen und Anleitungen, und  Prospekte können die Verbraucher zu immer neuen Gestaltungsideen inspirieren. Das Sortiment wächst stetig.

 

Weitere Farben, teils mit speziellen Effekten wie Glimmer, Stein oder Transparenz, kommen im Lauf der Jahre dazu.

 

Viele Kreativthemen werden samt Zubehör in Bastelpackungen angeboten.

 

Heute stehen 72 Farbvarianten zur Verfügung und Zubehör wie „FIMO liquid“, Lacke, Metallic-Pulver, Schlagmetall, Formen und Metallrohlinge runden das Sortiment ab.

 

Trickreiche FIMO-Techniken wie „Millefiori“, „Mokume Gane“, „Kaleidoskop“ oder „Skinner-Blend“ sind entstanden.

 

Edelsteinimitationen, Effekte mit Siebdruck, Tinte, Patinieren, Abformungen u. v. m. machen FIMO zu einem unglaublich variantenreichen Material: Für phantasievolles kindliches Formen ebenso wie für das anspruchsvolle Arbeiten in Kunst und Schmuckdesign.

FIMO Geschichte


Seit 2010 wird FIMO unter der Marke STAEDTLER geführt.

Das 1835 in Nürnberg gegründete Unternehmen gehört zu den international führenden Anbietern von Schreib- und Zeichengeräten, ist in Europa der größte Hersteller von Bleistiften, Farbstiften, Radierern und Feinminen und baut nun seine klassischen Kompetenzen mit Modellieren aus.

 

Die Dachmarke STAEDTLER begleitet den Verbraucher lebenslang mit einem vielfältigen Produkt-Portfolio für alle Altersgruppen in Kindergarten, Schule, Beruf und Kreativhobby.

 

STAEDTLER präsentiert sich weltweit mit Distributionspartnern in über 150 Ländern, davon sind 24 eigene Niederlassungen und fünf auch Produktionsstandorte. Der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens und der Leitspruch

STAEDTLER zeigt Ideen“ sind ein Garant für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte von FIMO.